Was ist Anorexie und Bulimie?

Anorexie und Bulimie sind Essstörungen an den vor allem jungen Frauen erkrankt sind. Sie fühlen sich zu dick obwohl sie ein normales Gewicht haben. Oftmals fühlen sie auch zu dick, obwohl sie schon untergewichtig sind. Um weiteres Gewicht zu vermeiden Fasten sie oder machen viel körperliche Bewegung. Sie greifen auch oft zu Abführmittel was zu Folgekrankheiten führen kann. Anorexia wird auch als Magersucht bezeichnet. Diese Krankheit tritt meistens bei Frauen in einem Alter von 15 und 25 Jahren auf. Gehäuft tritt sie auch in höheren sozialen Schichten auf. Bulimie ist eine Ess-Brech-Sucht. Sie tritt bei Frauen meistens in einem Alter von 18 bis 35 Jahren auf. Männer können auch von dieser Krankheit betroffen sein. Das ist sehr selten und liegt bei 10-15 Prozent. Wenn sie an so einer Krankheit leiden, sollten sie umgehend mit einem Arzt sprechen und eine Therapie durchführen. Die Ursachen einer solchen Krankheit sind sehr vielfältig. Bei der Anorexia kann dies auch genetisch bedingt sein. Persönlichkeitsmerkmale spielen hier eine große Rolle. Frauen mit einem niedrigen Selbstwertgefühl leiden oft an einer Essstörung, da sie sehr unzufrieden mit ihrem Körper sind.

Symptome Von Anorexie und Bulimie

Ein Symptom einer Anorexie und einer Bulimie ist die Gewichtsphobie. Die betroffen haben Angst vor einer Gewichtszunahme. Die Patienten haben ständig Angst zuzunehmen und empfinden sich trotz Untergewichts als viel zu dick. Des Öfteren kommt es vor, dass sie sich vor ihrem eigenen Körper ekeln. Ein weiteres Symptom ist die Diät. Sie wird strikt eingehalten und es wird auf begrenzte Kalorienaufnahme geachtet. Nahrungsverweigerung kommt oft zum Vorschein. Da kommt es zu einer extremen Gewichtsabnahme. Ein auffälliges Symptom ist, dass die Menstruation ausbleiben kann. Dies geschieht meistens beim Beginn dieser Erkrankung. Viel Sport und Bewegung trotz schwäche und Mangelernährung führt zu einer weiteren Gewichtsabnahme und ist ebenfalls ein Symptom für eine Essstörung.

Therapie bei Anorexie und Bulimie

Der Großteil der Therapie wird von der Psychotherapie durchgeführt. Sie macht Einzel-, Familien, -Bewegungs- und Körpertherapien. In meisten Fällen werden die betroffen stationär behandelt um sie aus dem störenden Umfeld herauszuholen. Bei einem stationären Aufenthalt wird eine Gewichtszunahme von 500 Gramm die Woche angestrebt. Dies wird durch Wiegen kontrolliert. Das normale Essverhalten soll durch Essenspläne und Selbstbestimmung der Nahrungsaufnahme wiederhergestellt werden. Bei einigen Patienten ist eine Zwangsernährung notwendig, da diese Patienten sich weigern Nahrung zu sich zu nehmen. Dort ist die Einnahme von Antidepressiver ratsam. Diese Medikamente sind aber nicht für eine Langzeittherapie geeignet. Eine Therapie ist oft sehr schwierig und kann Monate oder Jahre in Anspruch nehmen. Die Hälfte der Patienten leiden an einer Depression. Durch so eine Essstörung können auch organische Folgen entstehen. Das liegt an der Fehlernährung, am ständigen Hungern und am Medikamentenmissbrauch. Diese Krankheit kann bei 15 Prozent der Patienten zum Tod führen.

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