Was ist eine Depression?

Unter einer Depression versteht man eine psychische Erkrankung, die zahlreiche Beschwerden mit sich bringt. Die Anzeichen einer Depression sind zum Beispiel Interesseverlust, Schlaflosigkeit, Appetitsstörungen, eine gedrückte Stimmung und Schmerzzustände. Sie kann auch zu Suizidgedanken führen. Alleine in Deutschland leiden ca.5 Prozent an einer Depression. Die meisten Menschen mit dieser Krankheit sind im Lebensalter von 30 und 40 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken liegt bei 7 und 18 Prozent. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Einige der erkrankten suchen allerdings keinen Arzt auf. Das liegt daran das sie unwissend sind, es verdrängen wollen oder sich dafür schämen. Es kommt auch oft vor das der Arzt eine Depression nicht direkt erkennen kann. Um sie zu diagnostizieren gehört viel Fachwissen und psychiatrische Hilfe dazu. Die Therapie ist auch meistens erfolgreich. 80 Prozent der erkrankten kann dauerhaft geholfen werden.

Die Ursachen einer Depression

Die Ursachen einer Depression sind immer unterschiedlich. Die meisten Depressionen entstehen durch neurobiologische Störungen und Entwicklungs- und Persönlichkeitsfaktoren. Es kann ihnen aber auch passieren, dass eine Depression genetisch veranlagt wurde. Depressive besitzen auch eine besondere Verletzlichkeit. Diese spielt bei einer Depression einer großen Rolle. Überforderungssituationen oder belastende Ereignisse sind meistens der Auslöser einer Depression. Familiär treten Depressionen oft auf. Wenn verwandte an einer Depression erkrankt sind ist das Risiko, das sie an einer Depression erkranken bei 15 Prozent. Bei Zwillingen steigert sich das Risiko, das sie erkranken auf 50 Prozent. Eine Depression ist im Gehirn gekennzeichnet. Dies liegt an den Veränderungen der Botenstoffe. Es erkennt man daran, dass sie aus dem Gleichgewicht geraten. Eine fehlgeleitete Entwicklung in der Kindheit kann ebenfalls zu einer Depression führen. Ursachen sind eine erlernte Hilflosigkeit, geringe Fähigkeiten Stress zu bewältigen und ein ängstlicher Erziehungsstil. Hier sollte eine Diagnose frühzeitig festgestellt und behandelt werden.

Die Therapie bei einer Depression

Eine Depression lässt sich dank einer Therapie heilen oder lindern. Bei mehr als 50 Prozent der erkrankten kommt es oft zu einer Wiederkehr. Die Ursachen lassen sich nicht beseitigen. Die Wahrscheinlichkeit das die Depression wiederkehrt kann auch durch absetzen der Behandlung entstehen. Medikamente sind die Grundlage der Behandlung. Eine Wirkung ist aber erst nach einigen Tagen oder Wochen zu sehen. Eine Psychotherapie wird ebenfalls durchgeführt. Diese Therapie ist bei einer mittleren oder leichten Depression genau so wirksam wie die Medikamente. Diese Therapie benötigt aber mehr Zeit und dauert länger, wie die Einnahme von Medikamenten. Eine Kombination von dieser Therapie und der Einnahme der Medikamente wird bei einer schweren Depression durchgeführt. Die Behandlung einer Depression ist immer unterschiedlich. Sie hängt davon ab, in welcher Phase sie sich befinden. Der Kontakt zu Arzt spielt bei so einer Erkrankung eine große Rolle. Der Arzt macht den Patienten Mut bei der Behandlung und beantwortet ihnen alle Fragen.

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